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2. August 2021

Was es mit “Remote Work” auf sich hat

Klingt das nicht traumhaft? Statt auf langweilige Bürowände, oder endlose Großraumbüros, schweift der Blick während der Arbeit auf einen wunderschönen Strand. Im Hintergrund der Sonnenuntergang. Geräuschkulisse aus Meeresrauschen und zwitschernden Vögeln, statt lauten Kolleg*innen, oder dem Kopierer. Und immer mit dabei: Laptop und Smartphone! Richtig geraten, die Rede ist von Remote Work. Arbeiten von Überall, auch aus dem “Urlaub”, ist keine Seltenheit mehr und entwickelt sich zu einem mega Trend. Wir erklären dir, was es damit auf sich hat und welche Tools bei der Umsetzung hilfreich sind.

Remote Work bedeutet…
Ortsunabhängiges Arbeiten. Ganz einfach meint Remote Work, dass Arbeitnehmer*innen nicht im Büro arbeiten, sondern von zuhause aus, oder eben auch in einer Bar auf Hawaii. Bei diesem Modell hast du also die Möglichkeit, dir deinen Arbeitsplatz auszusuchen, ohne das vorher mit dem/ der Chef*in absprechen zu müssen. Voraussetzung ist natürlich eine gute Internetverbindung, Präsenz bei den virtuellen Teammeetings, und, dass die Aufgaben zuverlässig erledigt werden.

Vorteile für Unternehmen und Arbeitnehmer*innen

  • Produktivität – Ohne die Ablenkung durch Bürogeräusche lässt es sich wesentlich produktiver und konzentrierter arbeiten. Das führt auch dazu, dass Projekte schneller abgeschlossen werden.
  • Kein Pendeln mehr – Arbeitnehmer*innen, die täglich zwei Stunden pendeln müssen, haben nun die Möglichkeit bequem von zuhause oder einem anderen Ort zu arbeiten. Das ist nicht nur gut für Umwelt, sondern mildert auch das Stresslevel.
  • GesundheitDer wegfallende Fahrweg schafft auch mehr Zeit für Sport, gesunde Ernährung und Spaziergänge an der frischen Luft. Remote Work kann ein großer Vorteil für die physische und psychische Gesundheit sein, wenn du dich an die Trennung von Arbeitszeit und Freizeit hältst.
  • Kostenersparnis für Arbeitgeber*innen – Kommt nur noch die Hälfte der Mitarbeiter*innen ins Büro fallen Kosten für Parken, Getränke, Strom etc. plötzlich weg. Dadurch können Unternehmen ihre Ausgaben deutlich reduzieren.
  • Reduzierung des Standortnachteils – Durch ortsunabhängiges Arbeiten werden auch klein- und mittelständische Unternehmen außerhalb der Ballungszentren wieder attraktiver für gute Fachkräfte.


Das sind die Nachteile

  • Isolation – Gemeinsame Mittagspausen, oder der morgendliche Kaffeeklatsch können höchstens virtuell ausgeführt werden. Das ist nicht für Jede*n etwas und kann schnell zu Vereinsamung und Isolation führen.
  • Zeitmanagement Selbstdisziplin und Eigenverantwortung sind Voraussetzung, um produktiv von zu Hause aus zu arbeiten. Das kuschelige Bett, oder die Couch können zu einer großen Versuchung werden. Um dieser nicht zu verfallen helfen To-Do Listen und Wochenpläne (hierzu erfährst du unten mehr ;-)).
  • Fehlender Informationsfluss – Arbeitet nur ein Teil der Angestellten remote, kann das dazu führen, dass der Teamzusammenhalt gefährdet wird, oder Abstimmungen für ein Projekt schieflaufen. Vor Ort ist es meist einfacher, schnelle Änderungen direkt abzusprechen und Informationen auszutauschen. Remote Worker sollten also darauf achten, dass sie sich stets virtuell untereinander absprechen und Kommunikations-Tools nutzen.

Diese Tools solltest du kennen

  • Slack Zur Teamkommunikation. Bei Slack handelt es sich um einen webbasierten Instant-Messaging-Dienst, der vorrangig zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen dient. Hier lassen sich verschiedene Channels erstellen, die nach Projekt, Thema oder Team organisiert sind, je nachdem, um was es gerade geht.
  • Todoist – Für dein Zeitmanagement. Mit Todoist kannst du Aufgaben schnell erfassen und organisieren, Deadlines im Auge behalten sowie bereits erledigte Aufgaben markieren. Projektplanung samt Unterprojekte und Teilaufgaben ist ebenfalls möglich, genauso wie Priorisierungen.
  • Monday Zum Verwalten von Projekten. Hierbei handelt es sich um ein Projektmanagement Tool für Teams und Organisationen jeder Größe. Das Board bietet eine komplett anpassbare Tabelle für die Verwaltung deiner Projekte, Workflows und alltäglichen Aufgaben.
  • Unser Geheimtipp – Google! Video Calls per Google Meet, verschiedene Gruppenchats über Google Hangouts, To-Do Listen mit Google Tasks, oder auch das gemeinsame bearbeiten von Notizen in Google Notes. Der Vorteil: anstelle vieler verschiedener Tools bietet dir Google die Möglichkeit, viele Gadgets in einem nutzen zu können. So lässt es sich viel einfacher organisieren und du verlierst garantiert nie den Überblick.

    Unser Fazit: Remote Work bringt neben einer Reihe von Vorteilen, zwar auch einige Nachteile mit sich, diese lassen sich aber mit den richtigen Tools ganz einfach vermeiden. Für ein erfolgreiches Modell, muss jedes Unternehmen seine eigenen Definitionen und Regeln finden, die das flexible Arbeiten für die Angestellten möglich machen – ob komplett ortsunabhängig oder nur teilweise, ob nur für manche Stellen oder für alle Bereiche. Wichtig ist, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Raum für Austausch und Entwicklung weiterhin gewährleistet sind.

    Du hast weitere Fragen rund um das Thema, oder bist auf der Suche nach einem spannenden Job im IT-Bereich? Dann melde dich bei uns. Wir beraten dich gerne!